Werkschau 19.09

Am Sonntag haben wir, zum ersten Mal, das T2 Haus im fast fertigen Zustand der Öffentlichkeit präsentiert! Wir haben viele interessierte Menschen gesprochen, die sich ein Leben auf einem bedarfsorientierten Grundriss konkret vorstellen können. Weiter waren die Interessenten häufig schon bestens informiert wie das T2 Haus funktioniert, was für uns ein gutes Zeichen ist, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Einer der Hauptpunkte war die angepasste Größe des Grundrisses mit 47 Netto Quadratmetern, auf das dauerhafte Leben von zwei Personen. Kleiner wollen viele Leute nicht wohnen, zusätzlich waren wir uns am Sonntag einig, dass 47 Quadratmeter der „Sweetspot“ für dauerhaftes Wohnen sind. Ein tiny house hatten viele Besucher für sich schon ausgeschlossen, da es schlichtweg nicht möglich ist, das Leben auf 20 Quadratmeter zu bringen.

Standort Warendorf

Ein weiterer sehr spannender Punkt, der an uns als Feedback herangetragen wurde, ist der Wille in Warendorf zu Wohnen in einem kleinen ökologischen und nachhaltigen Haus. Konkret brauchen wir in Warendorf Flächen, Restflächen oder einfach eine Perspektive für das nachhaltige, zukunftsweisende Wohnen.

Flächenversiegelung

Wir sind stetig dabei unser T2 Haus noch umweltverträglicher zu machen. Der nächste Schritt wird die Option der Gründung mit Schraubfundamenten sein. Übersetzt haben wir dann eine minimalste Flächenversiegelung. Weiter kam häufig der Ansatz bei Stadt Gesprächen, dass wir mit unserem Haus nur Wohnraum für zwei Personen schaffen. Das T2 ist für zwei Personen, dennoch lernten wir bei Gesprächen mit Interessenten einen wichtigen Punkt. In vielen großen Häusern stehen die ersten Stockwerke, aufgrund von dem Auszug der älteren Kinder leer. Dazu kommt die Pflege des Hauses, die im Alter nicht mehr so gut machbar ist oder einfach sehr zeitintensiv ist. Eine Theorie, die häufiger an uns heran getragen wurde ist, dass die ältere Generation ihr Haus an die Kinder weiter gibt und selber in ein T2 Haus einzieht. Das Resultat wäre ein bedarfsorientierter Neubau und eine Nutzung des Bestandshauses der Familie, welche alle Geschosse einschließt und Platz für eine junge Familie bietet. Kein zusätzlicher Wohnraum wäre in diesem Szenario von Nöten, sprich keine unnötige Flächenversiegelung.